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Quelle: Ev. Kirche Wehr

3. Advent 2017

Abendgottesdienst mit dem Akkordeon Orchester Wehr

Das Akkordeon Orchester Wehr eröffnete den Gottesdienst. Pfarrer Peter Hasenbrink griff zur Predigt eine Frage auf, die im We(h)r-Wie-Was Gottesdienst am 18. Juni gestellt worden war, die sich aber nicht mit einem oder zwei Sätzen beantworten ließ.
Warum hat die christliche Kirche einen Absolutheitsanspruch, der sich z. B. im Bibelwort „Keiner kommt zum Vater, denn durch mich!“ ausdrückt.
Dazu führte Pfarer Hasenbrink u.a. aus:
Die grundlegende Schwierigkeit dieser Frage liege darin, dass es in Glaubensdingen keinen „neutralen Standpunkt“ gibt. auch Areligiöse oder Atheisten haben einen Standpunkt, der sich vom Glauben eines Christen oder Muslim grundsätzlich unterscheidet.
Mit Bezug auf den evangelischen theologen karl Barth sagte er: In vielen Religionen gibt es eine ernste Suche und Sehnsucht nach Erlösung. Viele wissen um Gottes Liebe und Barmherzigkeit. Und viele Religionen vertreten ethische Positionen, die den christlichen vergleichbar sind. Da ist also keineswegs nur Lüge und Irrtum, da ist auch viel Wahrheit dabei. Und über diese Wahrheitsmomente bei den anderen dürfen wir uns durchaus freuen. Sie sind wie ein Licht, das Gott ihnen geschenkt hat. Darüber können wir gut ins Gespräch kommen.
Wenn wir engagiert und begeistert von unserem Glauben erzählen, wird aber sicherlich auch das Einladende der christlichen Religion zur Sprache kommen. Diese innere Beteiligung müssen wir nicht unter einem Mantel der Gleich-Gültigkeit verstecken. Und wenn dann jemand sein Herz für den Glauben an Christus öffnet, dann geschieht das sicherlich darum, weil Jesus ihm das geschenkt hat.
Und wenn es gelingt, ist es ein Geschenk. Denn Christus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit uns das Leben. Wenn jemand den Weg zum Vater findet, dann habe ich ihm das geschenkt.“
Zum dritten Advent wies er auf die Krippenfiguren hin, die im Fenster der Nordseite Platziert waren: der erste der heiligen drei Könige, der sich auf den Weg vorbereitet, das Paar Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem und der einsame Hirte, der noch nicht ahnt, was auf ihn zukommen wird, siehe fotos unten.