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Quelle: Ev. Kirche Wehr

Familiengottesdienst mit Marionetten am 1. Advent 2017

Ein besonderer Gottesdienst im Gemeindesaal in Wehr mit lang anhaltendem Beifall zum Schluss.

Am ersten Advent ein Familiengottesdienst, der mehrfach zum Beifall motiviert, das war neu in unserer Gemeinde.
Der mit allen verfügbaren Stühlen und Tischen vorbereitete Gemeindesaal war schnell gefüllt. Gerade die Kinder, aber auch die Älteren wollten gern vorne sitzen und alle Details aus der Nähe sehen können. Denn es gab eine Premiere - ein Marionetten-Theater im Gemeindesaal.
Pfarrer Peter Hasenbrink hatte leicht singbare Lieder ausgesucht, die Evelyn Schneider am Flügel begleitete. Statt einer Predigt übernahmen die Marionetten die Verkündigung. Die große, blau verkleidete Konstruktion im Gemeindesaal lenkte den Blick auf die Bühne für die an Schnüren geführten Figuren, die von Familie Hasenbrink gestaltet waren und gespielt wurden. Die eingespielten Text- und Musikstücke waren bereits in der Gemeinde in Schönau aufgenommen worden, in der Pfarrer Hasenbrink bis vor zwei Jahren tätig war.
Marionettenfiguren übernehmen die Verkündigung
Irgendwie Anders, das war nicht nur der Name des Stücks, sondern auch der Name der Hauptperson (s. Fotos unten). Man kann schon sagen, dass er "irgendwie anders" aussah. Aber Irgendwie Anders hat das ganz anders empfunden. Er wollte nicht allein sein, sondern suchte einen Freund. Aber seine Kontaktsuche kam nirgendwo an: auf dem Markt wurde er am Stand von Frau Vogel nicht bedient, die Maus im Wald wollte nicht mit ihm zu tun haben, der Hase, der so gern Fußball spielt, wollte ihn nicht mitspielen lassen.
So übte Irgendwie Anders zu Hause Fußball, trainierte sich mit Gymnastik-Übungen und malte Bilder. Bis jemand an die Tür klopfte und auch Gesellschaft suchte. Aber dieses Wesen sah doch zu ungewöhnlich und ziemlich anders aus. Irgendwie Anders wimmelte ihn ab. Aber dann überlegte er es sich und bat ihn zurück zu kommen. Nun spielten sie gemeinsam Fußball, trainierten auf dem Fußboden und malten gemeinsam ein Bild.
Als dann jemand hereinkam, mit hellhäutigem Gesicht, kurzer Nase und roter Mütze, da merkte man schon, der passt gar nicht dazu. Aber er wurde in die Runde nun gern aufgenommen und eingeladen "dazu zu gehören".
Die Marionettenspieler erhielten lang anhaltenden Beifall, das Stück wird im Januar noch einmal aufgeführt.
Adventscafé
Nach einem Lied auf der Gitarre begleitet von Pfarrer Hasenbrink, Fürbitten und Segen verwandelte sich der Gemeindesaal in ein Adventscafé. Adventsgebäck und Kuchen, z.T. gestiftet vom Frauenkreis, z.T. gebacken von Konfirmandinnen, Kaffee und Tee wurden auf den adventlich gedeckten Tischen gereicht. Viele blieben gern noch eine Zeitlang. Nach dem anregenden Theater-Stück gab es ausreichend Stoff zum Austausch.