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Quelle: Ev. Kirche Wehr

Weltgebetstag 2015

Zum ersten Mal für Wehr und Öflingen gemeinsam der ökumenisch gefeierte Weltgebetstag. Wie seit vielen Jahren hat eine Gruppe von evangelischen und katholischen Frauen den Gottesdienst und das Zusammensein nachher gemeinsam vorbereitet.

 Was kann man als Mann beim Weltgebetstag erleben?
Schon einige Zeit vorher war meine Frau mit anderen zusammen mit der Vorbereitung beschäftigt. Nach den Treffen war ihre Laune immer gut, es muß in dem Team eine gute Stimmung herrschen. Was genau geplant ist, erfahre ich aber nicht.
Dann beginnt der Gottesdienst. Ich werde von gut gelaunten Damen mit Hut (!) empfangen und erhalte das Ablaufheft, das in alle Weltgebetstagsgottesdiensten in Deutschland an diesem Tag benutzt wird. Später erfahre ich, dass es auf den Bahamas - dort wurde der Gottesdienst für zig Länder vorbereitet - zum guten Ton gehört, dass Frauen im Gottesdienst einen Hut tragen. Mir hat's gefallen.
Der Ablauf ist dann schon deutlich anders als sonst. Es gibt keine Predigt, es wird viel gesungen, die meisten Lieder kenne ich bislang noch nicht. Aber das Team hat sie geübt, sie singen kräftig mit. Es gibt viele Gebete und eine Spielszene, die sich mit besonderen Anliegen der Frauen auf den Bahamas beschäftigen. Es gibt auch eine Kollekte für diese Anliegen, und die Frauen sind großzügig, es kommt sehr viel Geld zusammen, das an das Weltgebetstagskommitee weitergeleitet wird.
Dann kommt der gemütliche Teil im Gemeindesaal unter der Kirche, es gibt leckere Speisen und Getränke, es wird erzählt, es gibt noch einmal Informationen über die Bahamas und am Stand vom Weltladen etwas zu erstehen. Die Damen, die ihren Hut noch dabei haben, lassen sich auch gern fotografieren.
Es war prima, nächstes Jahr bin ich wieder dabei.   Karl-Wilhelm Frommeyer