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Quelle: Ev. Kirche Wehr

Zur Architektur und Ausstattung

Der Turm von 1955 mit einen quadratischen Grundriss wird durch das Vordach auch optisch mit dem modernen Bau des Kirchenschiffs verbunden. Im Turm befinden sich die vier Glocken. Am Turm ist oben ein aus zylindrischen Stäben zusammengesetztes Kupferkreuz angebracht, das den Turm deutlich überragt.
Unter dem Vordach öffnet sich die breite Tür aus hellem Holz mit erhabenen Kassetten zum Haupteingang von der Merianstraße. Durch einen Vorraum betritt man durch eine weitere doppelflügelige Tür den Gottesdienstraum.
Der Kirchenbau von 1964 hat als Grundriss ein symmetrisches, aber nicht gleichseitiges Sechseck. Der Vorraum ist durch eine Zwischenwand aus Holz mit farbigem Glas abgetrennt. Vom Vorraum gelangt man auch in die Sakristei (links) und über ein Wendeltreppe auf die Empore (rechts). Auf der Empore befindet sich die Orgel, ein freier Bereich und eine Bestuhlung, die der Chor oder Musiker üblicherweise nutzen.

Die Orgel in der Wehrer Friedenskirche umfasst drei Manuale, ein Pedal, 29 Register mit insgesamt 2.334 Pfeifen. Sie wurde von der Fa. Weigle, Echterdingen, nach Plänen unseres Kirchenmusikers Erwin Weinacker, Wehr, gebaut und am 8. November 1964 eingeweiht. Sie ersetzte eine erste, kleinere Orgel von 1903.

Im Kirchenraum fällt das große bunte Kirchenfenster auf der linken Seite, der Nordseite, auf. Es erhält wenig Licht und sollte ursprünglich seinen Platz in der Südwand finden, was jedoch aus statischen Gründen nicht möglich war (Entwurf R. W. Haegele, Aalen). Die drei bunten Fenster im Chorraum, ein Geschenk der katholischen Gemeinde Wehr, befinden sich in einer Süd-Ost-Wand und werden durch die Sonne häufig zum Strahlen gebracht.

Durch den Mittelgang gelangt man nach vorn zum Altar in den Chorraum. Kanzel, Altar, Taufbecken und Unterschrank der Osterkerze sind über drei Stufen zu erreichen. An der Rückwand des Chorraums hängt das große, schlichte Kreuz.
Neben der Osterkerze sieht man drei kleinere Buntglasfenster, ein Geschenk der katholischen Kirchengemeinde. Die drei Fenster symbolisieren die Trinität, Gott Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist.
An der linken Seite des Kirchenschiffs nimmt ein großes, abstraktes Buntglasfenster die Wand zwischen Empore und Chorraum ein. Das Fenster war ursprünglich für die rechte Seite bestellt, während des Baus musste umdisponiert werden.

Der Gottesdienstraum erhält natürliches Licht durch eine umlaufende schmale Fensterzone direkt unter dem Dach. Dadurch scheint das Dach zu schweben.

  
Unter dem Kirchenschiff befinden sich die Gemeinderäume. Die Gemeinderäume setzen sich fort in einem Zwischenbau / Anbau zum Pfarrhaus, der unter Pfr. Hanns-Heinrich Schneider durch Architekt D, Köppler im April 1980 fertig gestellt wurde und den Konfirmandenraum und das sogen. Kaminzimmer umfasst. Im abgeschlossenen Innenhof wird beim Salatsonntag oder den Mitarbeiterfesten gerne gegrillt.

Das sich anschließende Pfarrhaus beherbergt im Erdgeschoss die Büroräume des Pfarrbüros und ein Arbeits- und Sprechzimmer von Pfarrer Hasenbrink.

 

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