Nachbarschaftsgespräch

am 11. Januar um 19 Uhr im Gemeindesaal, Bahnstraße 4

Nachbarschaftsgespräch“ im evang. Gemeindesaal in Wehr
Pfarrer und Kirchenälteste aus den Nachbargemeinden Bad Säckingen, Murg und Wehr trafen sich zum Austausch. Interessierte Gemeindeglieder waren herzlich eingeladen und haben sich intensiv ausgetauscht.
Beate Harmel und Fried Schüle haben als externe Moderatoren vom Kirchenbezirk den Abend strukturiert und moderiert. Sie mussten sich auch mit kritischen Rückfragen auseinandersetzen, die die Organisation auf der Ebene des Kirchenbezirks betrafen.
Die Gesprächsatmosphäre war sehr offen und der Umgang miteinander freundschaftlich.
Umgang mit Veränderungen
Die Veränderungen, auf die wir uns alle vorbereiten sollen, sind in den Kirchengemeinden Bad Säckingen, Murg und Wehr noch nicht deutlich geworden. Wie wir damit umgehen wollen, ist noch schwer vorstellbar und in Worte zu fassen.
Als Resultat kann festgehalten werden, dass die Kooperation untereinander sehr erwünscht ist, dass noch weitere Treffen und konkrete Absprachen erforderlich sind.
Gleichzeitig wurde auch deutlich, dass die regionale Kooperation nicht zu einem Einheitsbrei führen soll, z. B. zu einem Zusammenschluss der drei Kirchengemeinden.
Viele Ansätze zu Verbesserungen wurden identifiziert, die Umsetzung muss jedoch noch konkret abgestimmt und vereinbart werden. Aus den Worten müssen noch Taten werden.
 

Ein resultat des nachbarschaftsgesprächs am 11.1.2024
Kooperationsraum
Die Landeskirche hat uns nahegelegt, sogenannte „Kooperationsräume“ zu bilden.
Unser Kirchengemeinderat hat einstimmig dafür gestimmt, mit den Kirchengemeinden Murg‐Rickenbach‐Herrischried und Bad Säckingen zu kooperieren.
Aber wozu soll ein Kooperationsraum gut sein?
Das kann unterschiedlich sein. In der Großstadt gibt es andere Möglichkeiten der Kooperation als bei uns und auch andere Bedürfnisse. Wir können selbst überlegen und festlegen, in welcher Weise wir in unserem Kooperationsraum zusammen arbeiten wollen. Dazu hat es bereits Treffen mit dem Kirchengemeinderat gegeben, zu dem alle Interessierten eingeladen waren. Und es gibt Treffen für alle drei Gemeinden, um sich über Wünsche und Bedürfnisse auszutauschen. Dabei soll im Vordergrund stehen, wie man bei verringerten personellen Kapazitäten das Gemeindeleben vielfältig und interessant gestalten kann, besonders dadurch, dass
man auch Angebote in der Nachbarschaft nutzt.