Zerstörung des Handwerker Slum in Anand
am 14.12.2024 / Update vom 23.12. am Ende des Textes / Danke für die herausragende Unterstützung
Das Slum-Gelände in Anand wurde mit großen Baumaschinen zerstört, zu den Auswirkungen Fotos unten.
Das Gelände liegt direkt neben einer Straße und durch das Wachstum von Anand liegt es nicht mehr im Außenbereich, sondern im Zentrum.
Der Handwerker Slum ist einer von drei Slums in Anand, in denen CDS tätig ist. Dazu kommen noch drei weitere Slums in Dörfern in der Umgebung von Anand. Das Schulgebäude z.B. für Computer-Kurse und Nähkurse liegt nicht in einem Slum, ebenso wenig wie Milchfarm (Kuhprojekt).
Wir danken für die bereitwillige und herausragende Bereitschaft, für das Indienhilfsprojekt zu spenden!
Alle Hütten für die Menschen dort wurden zerstört, auf ihre Habseligkeiten wurde keine Rücksicht genommen.
Manoj Macwan, der Leiter von CDS vor Ort, setzt sich für Soforthilfe mit Material und Lebensmitteln ein. Teller und Schüsseln sowie Lebensmittel werden von CDS nach Möglichkeit gekauft und bezahlt. Spenden dafür sind willkommen.
In den Trümmern wurde eine Schultafel aus dem ersten dort gegründeten Kindergarten gerettet. Sie war von der Talschule in Wehr gestiftet worden. Etwas vom Unterrichtsmaterial wurde ebenfalls gefunden (s. Fotos unten).
In diesem Slum lebten viele Menschen, die ihren Lebensunterhalt mit handwerklichen Tätigkeiten verdienten, dafür Material und Werkzeuge einsetzen. Ein Teil davon ist verloren gegangen, sie sind jetzt auf Unterstützung mit Lebensmitteln, Decken und Zeltmaterial angewiesen.
Sie können an das bekannte Spendenkonto der Kirchengemeinde etwas zur Unterstützung überweisen oder im Pfarramt in Wehr abgeben.
Spendenkonto: Evangelische Kirchengemeinde Wehr und Öflingen für Indienprojekt bei der Sparkasse Hochrhein IBAN DE24 6845 2290 0022 0202 00.
Bislang sind schon etwa 32.000 Euro (Stand 1.1.2025) eingegangen. Herzlichen Dank!
Beide Zeitungen haben berichtet, hier nachzulesen:
Update vom 23.12.24
Die Verteilung von warmen Mahlzeiten bleibt weiterhin das wichtigste Nothilfeinstrument.
Kindern, die bislang in die Schule gegangen sind, fehlen Rücksäcke, Hefte, Stifte und Bücher, das kommt in den nächsten Tagen in den Fokus.
Die Nächte werden kälter, weitere Decken sollen angeschafft und verteilt werden.
CDS ist vor Ort aktiv, um eine mittel- und langfristige Perspektive für die aus dem Slum Vertriebenen zu finden.
