Gemeindeversammlung am 1. Juni 2025

nach dem Abendmahlsgottesdienst im Gemeindesaal

Nach dem Gottesdienst im Gemeindesaal zum Thema „Mit dem Herzen glauben“ mit etwas anderer Verkündigungsform schloss sich die Gemeindeversammlung an, zu der fristgemäß eingeladen war. Der Vorsitzende der Gemeindeversammlung eröffnete das Treffen.

Gottesdienst im Gemeindesaal am 1. Juni 2025
Behandelt wurden folgende Themen:
Vorstellung von Frau Nadine Kuttler als Pfarramtssekretärin, die nach ihrer Einarbeitung die Aufgaben von Hildegard Lüber übernehmen wird. Frau Kuttler wurde sehr freundlich willkommen geheißen.
Der Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Lutz Jacobi stelle das Ergebnis des Jahresabschlusses 2023 vor, ein Überschuss von 8.000 Euro wird den freien Rücklagen zugeführt.
Die Haushaltspläne für die Jahre 2024 und 2025 sehen Einnahmen von etwa 160.000 Euro und Ausgaben von jeweils ca. 140.000 Euro vor, so dass anfallende Überschüsse in die freien Rücklagen überführt werden können.
Pfarrer Peter Hasenbrink erläuterte, dass er sich am 2. November 2025 aus dem aktiven Dienst verabschieden wird. Er lässt sich ab August für ca. drei Monate von der Residenzpflicht befreien und plant, Mitte August umzuziehen. Der Kirchengemeinderat hat die Aufgabe, eine Pfarrstellenausschreibung zu verfassen. Um der Gemeinde die Möglichkeit zu bieten, sich an der inhaltlichen Gestaltung zu beteiligen, hatte Eva Maria Frommeyer einen kleinen Workshop vorbereitet. Jeweils zu zweit sollte auf verteilten Zetteln zu folgenden Fragen Stellung genommen werden:
Was gefällt Ihnen gut in unserer Gemeinde und soll so bleiben?
Wie erleben Sie die Menschen in unserer Gemeinde?
In welche Richtung soll sich unsere Gemeinde entwickeln? Wie wünschen Sie sich die Gemeinde in der Zukunft?
Ob und in welcher Form die Gottesdienste im Kulturm (ehemalige Christuskirche in Öflingen) fortgesetzt werden sollen. Dazu bat Lutz Jacobi um ein Meinungsbild.
Dazu gab es kritische und positive Äußerungen und Ideen für die Zukunft.
Kritik: Dunkelheit durch nicht beweglich Vorhänge, ungepflegte Umgebung, Pflanzen werden nicht gegossen, Unsauberkeit im Innenraum, viel Vorbereitungsaufwand erforderlich, Beleuchtungssituation unpraktisch oder unzumutbar.
Positiv: Akustik ist gut, Verständlichkeit ist gegeben. Familientradition der eigenen Kirche.
Idee: Besondere Gottesdienst mit kulturellem Touch im Kulturm, Familie Trefzger ist zur Unterstützung bereit.
Der Kirchengemeinderat wird bei der Beratung über das weitere Vorgehen das Meinungsbild berücksichtigen.
Lutz Jacobi berichtete, dass die bislang angedachten Baumaßnahmen zurück gestellt wurden.
Da in Wehr ab November diesen Jahres kein Pfarrer Dienst tut, aber auch in Murg die Pfarrstelle vakant ist, wurde im Kooperationsraum auf Anregung des Dekanats folgende Regelung von den jeweiligen Kirchengemeinderäten beschlossen:
In Bad Säckingen findet wie auch bislang in Wehr üblich mittwochs Konfirmandenunterricht statt. Die Teilnahme steht den Jugendlichen aus Wehr und Murg offen. Als Alternative wird es etwa siebenmal an einem ganzen Samstag Konfirmandenunterricht mit Schwerpunkt in Murg, ggfs. auch in Wehr, geben. Auch dazu sind die Jugendlichen aus Wehr eingeladen. Einige Jugendliche haben sich zur Teilnahme am Konfirmandenunterricht in Schopfheim und Hasel entschieden. Diese Möglichkeit besteht voraussichtlich nur für den Jahrgang 2025/2026, für die Zukunft muss neu geplant werden.