Besuch in Teltow 2025
Nach der Ankunft bei unseren Gastgebern am 4. September konnte das Programm am folgenden Freitagmorgen mit einem Ausflug beginnen: Die Gruppe von 10 WehrerInnen, ihre GastgeberInnen und einige weitere TeltowerInnen machten sich in einem Reisebus auf den Weg nach Berlin. Andrea und Guido Scharrenbroich hatten ein attraktives Programm organisiert.
Die vor wenigen Jahren von Grund auf renovierte Hedwigskathedrale ließ uns staunen über die ungewöhnliche Schlichtheit und Helligkeit in diesem kreisrunden Gebäude, das manche an den Dom in St. Blasien erinnerte, und über die Symbolik in Ornamenten und Einrichtung. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es weiter zum jüdischen Museum und den Resten der alten Synagoge. Hier erfuhren wir Interessantes über Leben und Riten der jüdischen Gemeinde vor der Nazizeit.
Gesprächskreis
Am Abend trafen wir uns in der Siedlungskirche mit interessierten TeltowerInnen zum Gespräch über unsere Vorstellungen von Gottesdiensten und was sie für uns heute bedeuten können. In kleinen Gruppen ergaben sich lebhafte Diskussionen. Der Wunsch nach Beziehung der Gottesdienste zum eigenen täglichen Leben und nach einem Erlebnis von Gemeinschaft in Gottes Gegenwart wurde dabei deutlich. Wir freuten uns besonders darüber, dass an diesem Abend auch der neue Teltower Pfarrer Christian Stiller engagiert teilnahm.
Der Samstag war für Unternehmungen und den Austausch mit den GastgeberInnen von weiterem Programm freigehalten bis wir uns zum Abend der Begegnung wieder in der Siedlungskirche mit Gemeindegliedern aus Teltow trafen. Bei vielfältigen Leckereien vom Mitbringbüfett, Liedern mit Bernd Metzner, dem mittlerweile pensionierten Kantor, Bildern und Berichten aus beiden Gemeinden feierten wir unsere so langjährige Freundschaft.
Festgottesdienst
Am Sonntagmorgen ging die gemeinsame Zeit mit einem Festgottesdienst zu Ende, in dem Pfarrer Stiller in die Gemeinde eingeführt wurde. Ute Bindemann verabschiedete uns am Nachmittag mit einem Reisesegen. Wir waren uns einig, dass wir eine schöne erfüllte Zeit miteinander verbracht hatten.
Eva Maria Frommeyer
