Impulstag Wandel wagen
am 7. März in der Versöhnungskirche in Waldshut
Mit "Wandel wagen" war der Impulstag in diesem Jahr überschrieben. Dass Wandel nötig ist, dass er kommt, auch wenn wir nicht wollen, und dass es sich lohnt, sich damit auseinander zu setzen, das war offensichtlich von den Teilnehmenden akzeptiert.
Perfekte Organisation und Vorbereitung - spürbares Willkommen
Das Leitungsteam des Kirchenbezirks hatte den Tag motivierend vorbereitet und perfekt organisiert. Dazu kam ein Team im Hintergrund, das für die Logistik und Technik zuständig war, ein großes Team von dem jede und jeder seinen Schwerpunkt oder sogar seine Schwerpunkte hatte.
Beim Ankommen wurde die Teilnehmenden mit Namensschildern versorgt und nach ihren Wünschen zu den Workshops gefragt. Auch wer sich nicht rechtzeitig angemeldet hatte, war willkommen.
Schuldekanin Martina begrüßte alle in der Versöhnungskirche, die schon auf Sitzgruppen für den Vortrag im Halbkreis und für den Austausch in geschlossenen Kreisen vorbereitet war, die Tische waren schön dekoriert, Ablaufpläne und Gesangbücher lagen bereit - einladend!
Rückbau und Innovation
Dr. Thomas Schlegel vom Midi Institut gab der Versammlung zu denken. "Rückbau und Innovation - wie geht das zusammen?" Seine Antwort war "gar nicht". Innovation braucht Freiräume, seiner Meinung nach kann man Innovation nicht planen. Innovation hat mit mutigen Versuchen zu tun und dann mit Scheitern oder Erfolg. Wenn daraus mutig Schlüsse gezogen werden, entsteht Neues, eben Innovation. Er machte Mut, dafür Freiräume zu schaffen und belegte das mit eigenen Erfahrungen. Allerdings erklärte er, Versuche, Bestehendes zu optimieren, Ressourcen zu strecken, zu überdehnen, das führe nicht zu Innovation, sondern nur zu Frust. (mehr hier zu lesen)
Gruppenaustausch
In Gruppen zu jeweils etwa zehn Personen wurde dann überlegt, wo es im Bezirk schon Innovationen gibt, wie man sie von der Anpassung von Bestehendem unterscheidet. Für Teilnehmende war erstaunlich, wie viel Neues bei uns im Bezirk schon entstanden ist.
In der Mittagspause wurden wir gut und lecker versorgt, eine musikalische Session vertrieb das "Suppenkoma". Die Workshops anschließend brachten Informationen und Austausch. Die gute Mischung förderte die gute Laune.
Die insgesamt positive Atmosphäre hatte sicherlich damit zu tun, dass bei diesen Teilnehmenden die Realität des Wandels klar ist und dass Impulse für den Umgang mit Wandel sehr erwünscht sind. Und es gab gute Impulse.
Den Helferinnen und Helfern im Hintergrund wurde herzlich von Dekan Markus Wagenbach gedankt.
Infobox:
Mehr erfahren Sie vom Leitungsteam des Bezirks:
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Michael Born
Stellvertretender Dekan, Pfarrer
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Martina Dinner
Schuldekanin
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Felix Lohrer
Vorsitzender Bezirkssynode
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Markus Wagenbach
Dekan, Pfarrer
Fachstelle Ehrenamt, Dr. Anne Lepper (ihr Vortrag über K.-W. Frommeyer zu erhalten)
