Konfirmation 2019

24 junge Damen und Herren konfirmiert

Selbst JA-Sagen zum Glauben an Jesus Christus, Mitglieder der Evangelischen Gemeinde sein wollen, in eigener Verantwortung, das wird bei der Konfirmation gefeiert. Bei den meisten Konfirmanden haben einmal die Eltern JA gesagt, ab dem Alter von 14 Jahren ist man religionsmündig und kann selbst entscheiden.
Konfigespräch
 Bevor man zu etwas JA sagen kann, muss man wissen, worum es geht. Von September 2018 bis zum Mai 2019 haben beide Pfarrer, Peter Hasenbrink und Martin Rathgeber, wöchentlich Konfirmandenunterricht erteilt. Eine "Prüfung" mit Abfragen von Bibelversen oder Katechismus-Fragen aber nicht sicher, dass man das Auswendiggelernte auch anzuwenden weiß. Deshalb wird zum Abschluss der Konfirmandenzeit gemeinsam ein Gottesdienst vorbereitet. Dann können die Konfirmanden selbst bestimmte Themen zum Glauben vorstellen. Und das, was man selbst gesagt hat, behält man auch gut.
Pfarrer Hasenbrink lobte die Konfis für ihren Einsatz. Zum Kennenlernen der Glaubenspraxis gehört auch das Kennenlernen der Gottesdienste und der Gemeindeaktivitäten. Die vorgesehene Mindestteilnahmen wurde von allen erreicht, von vielen aber auch übertroffen. Sven Huber wurde für sein "bärenstarkes" Verhalten mit einer Urkunde und einer extra-großen Tüte Gummibärchen belohnt.
Das Konfirmandengespräch ist immer unterhaltsam, oft auch anregend, es lohnt sich, dabei zu sein. Die Fotos unten geben einen kleinen Eindruck.
Konfirmation in Wehr
Am Sonntagmorgen trafen sich die 16 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Wehr vor dem Gottesdienst im Gemeindesaal, auch für das obligatorische Pressefoto. Dann zogen sie angeführt von beiden Pfarrern und begleitet von Mitgliedern des Kirchengemeinderates in die Kirche ein.
Die Eltern der Konfis hatten für schönen Blumen-Schmuck gesorgt. Die komplett gefüllte Kirche, die Begleitung durch den Posaunenchor Bad Säckingen (Leitung Dr. Jürgen Thun) und die Orgel (mit Evelyn Schneider) betonten den besonders festlichen Charakter des Konfirmationsgottesdienstes.
In seiner Ansprache behandelte Pfarrer Hasenbrink das Sehen "mit den Augen des Herzens". Aber auch das Hören solle mit den vertrauenden Ohren des Herzens erfolgen, denn das Wesentliche liege hinter der Oberfläche. Der Gemeinde und den Konfis sagte er zu, dass Gott uns alle mit liebevollen Augen ansehe, dass er uns ein Beispiel gebe, wie auch wir sehen und hören sollen. Lernen könne man das durch Üben, durch das Lesen von Gottes Wort und in der Gemeinschaft. Und so endete die Predigt mit der Aussage, mit dem enthaltenen Wunsch: "Wiedersehen macht Freude".
Alle Konfirmandinnen und Konfirmanden erhielten den Konfirmationsspruch, die Konfirmationsurkunde, wurden eingesegnet und erhielten danach ein Kreuz zum Umhängen. Katharina Uehlin gratulierte allen im Namen des Kirchengemeinderats.
Nach der Einsegnung richtete Eva Maria Frommeyer für den Kirchengemeinderat das Wort an die Konfirmanden. Sie seien wahrgenommen worden, man habe sich an ihnen gefreut. Beim Segen sollten sie sich daran erinnern, dass Gott "sein Angesicht [für sie] leuchten" lassen will, dass er sie mit freundlichen Augen ansehe.
Pfarrer Hasenbrink lud alle Getauften zum Abendmahl ein, dem wurde auch gern Folge geleistet. Posaunen und Orgel begleiteten die nun Konfirmierten und alle übrigen.
Eine große Delegation der Stadtmusik empfing die Konfirmierten und die Pfarrer vor der Kirche, die sich dort geduldig zum Fotografiertwerden aufstellten. Auch in der Kirche wurde ausgiebig davon Gebrauch gemacht, in kleinen und großen Gruppen Erinnerungsfotos festzuhalten.
 
Konfirmation in Öflingen
In Öflingen gingen acht Jugendliche zur Konfirmation. Die Winterkirche war voll bestuhlt, so dass niemand stehen oder draußen bleiben musste.

Evelyn Schneider an der Orgel und der Musikverein Öflingen sorgten für die musikalischen Akzente, neues und bewährtes Liedgut wechselten sich ab.

Pfarrer Martin Rathgeber ging in seiner Ansprache auf das Symbol des Jahrgangs „Auge“ ein. Das Auge stehe dafür, dass Gott sagt:: Ich will dich mit meinen Augen leiten (Ps.32,8). Ich will, dass du lernst, Dinge und Menschen mit meinen Augen zu sehen.
Dieses Sehen mit dem Herzen stehe dafür, dass wir Jesus Christus vertrauen und damit schon jetzt, in diesem Leben großartige Erfahrungen mit Gott machen können. Wie er uns tröstet, wie er uns Mut macht, wie er mit uns unseren Lebensweg gehen will.

Einsegnung, Übergabe der Konfirmationsurkunde, Gratulation und Abendmahlsfeier folgten auch hier dem Muster des vorigen Sonntags.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde das Ständchen des Musikvereins unter Leitung von Rolf Gallmann gern gehört, und die nun Konfirmierten ließen sich geduldig fotografieren.

 
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