Konfirmation 2020

am 17. und 18. Oktober in der Friedenskirche

 
12 Jugendliche wurden corona-bedingt im Oktober konfirmiert
Um den Angehörigen Platz in der Kirche zu ermöglichen, fand die Konfirmation in zwei Gruppen an einem Wochenende statt. 12 Jugendliche sprachen ihr Bekenntnis zum christlichen Glauben und erläuterten in einer Präsentation, was „Glauben“ für sie bedeutet.
Im Konfirmandengespräch geben sonst die Konfirmanden als Gruppe auf kreative Weise einen Einblick in das, was sie im einjährigen Kurs gelernt haben. Wegen der Abstandsgebote war das in diesem Jahr nicht umsetzbar. Unter Anleitung von Dr. Anita Becker-Heck hatten sie eine Präsentation vorbereitet, in der jede und jeder persönlich zusammenfasste, was ihnen am Glauben wichtig ist. Diese Präsentation wurde in beiden Gottesdiensten vorgeführt, so dass wenigstens dabei die Gruppe als Ganzes auftrat.
In der ersten Gruppe am Samstag wurden konfirmiert: Sina Siragusa, Lilli Winter, Elias Engel, Keanu Gut, Gabriel Helf und Maximilian Sutter und am Sonntag: Carla Berger, Laura Moosbrugger, Tim Fichtl. Maxim Gogolok, Daniel Hofmann und Alexander Lehmann
Die Pfarrer Peter Hasenbrink und Martin Rathgeber hatten im Konfirmandenunterricht die Jugendlichen begleitet und nahmen die Einsegnung gemeinsam vor. Trotz zeitlicher Begrenzung gelang ein feierlicher Gottesdienst. Zwar durfte nicht gesungen werden. Aber Dominic Cerrito vertrat die erkrankte Organistin, und die von ihm flott gespielten und kreativ variierten Lieder, zu denen die Texte nur vom Liturgen gesprochen wurden, setzten besondere Akzente.
Zum Symbol „Puzzle“ für den Konfi-Jahrgang führte Rathgeber aus: „Ich wünsche mir, dass unsere Gemeinde so ein Puzzle ist. Ein Puzzle, das einen Platz und Geborgenheit bietet, Orientierung und Halt. Aber dennoch ein Puzzle, das voller Lebendigkeit ist, weil es aus Menschen besteht und nicht aus toten Puzzleteilen.“ Für den Kirchengemeinderat wünschte Prädikantin Eva Maria Frommeyer den Jugendlichen: „Wir wünschen euch, dass ihr mit Gottes Hilfe ein Lebensbild entwickeln könnt, das euch entspricht, und dass ihr dazu Unterstützung findet in der Familie, in unserer Gemeinde und bei Freunden.“
Nach dem Gottesdienst empfing eine Abordnung des Musikvereins Öflingen am Samstag und eine der Wehrer Stadtmusik am Sonntag die frisch Konfirmierten und ihre Angehörigen vor der Friedenskirche mit einem Ständchen.
Der Ablauf blieb bei beiden Gottesdiensten gleich, niemand wurde bevorzugt oder benachteiligt - außer dem Fotografen. Denn die Fotos von beiden Gottesdiensten gleichen sich manchmal wie ein Ei dem anderen, der Betrachte möchte bitte darüber hinwegsehen. Achtung: Es gibt zwei Seiten Fotos!
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